Fehlende Kostenart zum Preisdifferenzenkonto

Nach der HANA-Migration scheitert die Abrechnung eines Fertigungsauftrags an der Fehlermeldung KI280, wonach das Preisdifferenzenkonto (PRD/PRF aus der MM-Kontenfindung) keine Kostenart ist. Ursächlich für den Fehler ist die Aktivierung der Margenanalyse zusätzlich zur bisher allein aktiven kalkulatorischen Ergebnisrechnung, so dass bei der Abrechnung ein Ergebnisobjekt kontiert wird. Im ECC-System war die existierende Kostenart zu einem … Weiterlesen

Neue Ursache für GuV/CO-PA-Differenzen

Bei der immerwährenden Suche nach Ursachen für Differenzen zwischen GuV einerseits und (kalkulatorischem) CO-PA andererseits bin ich heute auf einen Aspekt gestoßen, den ich bisher nicht auf dem Schirm gehabt hatte. Und zwar enthält eine Streckenposition in einem Kundenauftrag ganz klassisch die Konditionsart VPRS. Der Rechnungsbetrag der Lieferantenrechnung zur Streckenbestellung wäre bei normalem Verlauf bei … Weiterlesen

Tückischer Excel-Upload

Ein (ECC-)Kunde nutzt einen Z-Report, um aus einer Excel-Datei eine Batch-Input-Mappe für die Transaktion FB01 zu erzeugen. Zu Beginn des Programms wird das Segmenttext-Feld der internen Tabelle korrekt mit TYPE sgtxt für einen Text in Länge 50 typisiert. In der Excel-Datei wird nun bspw. ein 46 Zeichen langer Segmenttext losgeschickt. Nach dem Abspielen der BTCI-Mappe … Weiterlesen

Funktionsbereich beim COGS-Split

Im Standard wird beim COGS-Split der Funktionsbereich der „Umsatzkostenaufteilungspositionen“ (= Zielkonten-Belegzeilen) aus dem Funktionsbereich des Quellkontos (genau: aus der Umsatzkostenposition des Originalbelegs) übernommen. Möchte man stattdessen den Funktionsbereich aus dem Stammsatz des jeweiligen Zielkontos – in die Belegzeile stellen, so kann das via BADI_FAREA_DRV_ALWYS mit dem Vorgang TBCS erreicht werden.

Fix/variabel-COGS-Split über Konten

Standardmäßig gibt es aktuell in S/4HANA nicht die Möglichkeit, fixe und variable Bestandteile aus dem COGS-Split schon unter verschiedenen Konten in der Tabelle ACDOCA fortzuschreiben. Stattdessen empfiehlt Hinweis 2399030 die Differenzierung in fixe und variable Kostenanteile durch eine nachgelagerte Reporting-Lösung, in der man sich aus den in der ACDOCA gespeicherten gesamten und fixen Kosten die … Weiterlesen

Griff in die Trickkiste

Ein S/4-Kunde – sortenrein und unrebellisch mit der Margin Analysis unterwegs – stellte die Anforderung, Auftragsstücklistenkalkulationen hinsichtlich der Bewertung von Rohstoffen/Kaufteilen mit verschiedenen zukünftigen Preisen kalkulieren zu können.  Diese zukünftigen Preise sollten zeitabhängig pflegbar und insofern auch historisierbar sein. Da die Planpreise 1-3 im Materialstamm dafür nicht geeignet sind, wurde eine Anleihe bei der ausrangierten … Weiterlesen

Merkmalsvalidierung bei Ergebnisobjektkontierung aus FI

Wenn Kundenauftragspositionen keine Kostenträger sind, werden bspw. Sondereinzelkosten des Vertriebs (wie etwa Ausgangsfrachten) nicht „auf Kundenauftrag“ kontiert, sondern tatsächlich auf Ergebnisobjekt (Vorgangsart B). Um bei der Kontierung die An- bzw. Eingabe der Kundenauftragsposition zu erzwingen (um die CO-PA-Merkmale komplett zu haben, insbesondere was die Artikelnummer und die davon abgeleiteten Merkmale angeht), kann über die CO-Validierung … Weiterlesen

Lohnbearbeitungsbestellungen in den Kundenauftragsbestand

Eine kleine Episode hierzu, die gleichzeitig eine Lanze für Negativtests brechen soll. In verschiedenen Werken meines Kunden werden Lohnbearbeitungsbestellungen (Positionstyp “L”) in den Kundenauftragsbestand (Kontierungstyp “E”) getätigt. Dies führte zunächst dazu, dass beim Wareneingang zur LB-Bestellung die Bestandsveränderungsbuchung und der Fremdbearbeitungsanteil via OKB9 auf die jeweilige MGK-Kostenstelle kontiert wurden, dagegen der Verbrauch der dem Lohnbearbeiter … Weiterlesen

Unschärfe beim bewerteten Kundenauftragsbestand

Bei der Bewertung von Kundenauftragsbestand mit den Plankosten der Fertigungsauftragskalkulation erfolgt nach SAP-Aussage keine Prüfung auf eventuell als nicht bestandsbewertungsrelevant gekennzeichnete Kostenelemente. Demgegenüber berücksichtigt die CO-PA-Bewertung mit der Fertigungsauftragsschichtung diese Einstellung.

Aufwandsbezogene Faktura zwischen Buchungskreisen

Bei der aufwandsbezogenen Faktura zwischen Buchungskreisen – neudeutsch RRICB (Resource Related Intercompany Billing) – muss der interne Kunde des liefernden bzw. leistenden Buchungskreises einer beliebigen Verkaufsorganisation des anfordernden Buchungskreises zugeordnet werden. Dies ist dadurch bedingt, dass bei der Erstellung der Fakturaanforderung per DP93 der Buchungskreis der Verkaufsorganisation des internen Kundenauftrags mit dem Buchungskreis der mit … Weiterlesen