Lohnbearbeitungsbestellungen in den Kundenauftragsbestand

Eine kleine Episode hierzu, die gleichzeitig eine Lanze für Negativtests brechen soll. In verschiedenen Werken meines Kunden werden Lohnbearbeitungsbestellungen (Positionstyp “L”) in den Kundenauftragsbestand (Kontierungstyp “E”) getätigt. Dies führte zunächst dazu, dass beim Wareneingang zur LB-Bestellung die Bestandsveränderungsbuchung und der Fremdbearbeitungsanteil via OKB9 auf die jeweilige MGK-Kostenstelle kontiert wurden, dagegen der Verbrauch der dem Lohnbearbeiter … Weiterlesen

Archivierung von ML-Periodendaten

Bei der Archivierung von Material Ledger-Periodendaten – Archivierungsobjekt CO_ML_DAT – für Bewertungskreise/Werke, die ihr Leben ausgehaucht haben, gibt es zwei Aspekte zu beachten. In Bezug auf den zu archivierenden Zeitraum muss die laufende Periode des betreffenden Buchungskreises ausreichend weit in der Zukunft liegen bzw. nachträglich mit dem MM-Periodenverschieber dorthin vorgetragen werden. Dies ist dem Umstand … Weiterlesen

Material Ledger in Testsystemen

In Testsystemen ist es mehr die Regel denn die Ausnahme, dass bei Einsatz des Material Ledger (ML) zwar die „normale“ MM-Periode regelmäßig verschoben wird, jedoch der periodische ML-Abschluss nicht regelmäßig erfolgt. Bei dieser Konstellation kann man sich des Reports MLHELP_SET_PP_STATUS_70 aus dem sog. ML-Helpdesk bedienen, mit dem im Vormonat oder in weiter zurückliegenden Perioden der … Weiterlesen

EBEW-Segment aus Abrechnung Fertigungsauftrag

Außer durch einen „normalen“ – Bewegungsart 101 – Wareneingang in den Kundenauftragsbestand kann ein Einzelbestands-Bewertungssegment in der Tabelle EBEW auch erst durch die Abrechnung eines kundenauftragsbezogenen Fertigungsauftrags erzeugt werden. Dies ist dann der Fall, wenn der Fertigungsauftrag sein Produkt gar nicht an den Kundenauftragsbestand abliefert. Dann erfolgt die Entlastung des Auftrags in Höhe der gesamten … Weiterlesen

Fehler KK689 in der Fertigungsauftragskalkulation

Außer in den in diversen SAP-Hinweisen beschriebenen Fällen kann die Fehlermeldung KK689 bei der Kalkulation eines Fertigungsauftrags auch auftreten, wenn die MM-Kontenfindung für den Entlastungssatz ins Leere geht und somit zu einem initialen Erfolgskonto eine (ebenso initiale) Kostenart gesucht wird. Diese initiale Kostenart ist dann auch „Bestandteil“ der Fehlermeldung, also gewissermaßen weiße Schrift auf weißem … Weiterlesen

Fehler MG144 bei der Materialkalkulation

Bei der Kalkulation eines Materials werden dessen Kalkulationssichten – sofern noch nicht vorhanden – im Normalfall automatisch angelegt. Dies kann daran scheitern, dass dabei ein Mussfeld nicht (automatisch) versorgt wird. Paradebeispiel ist hier das Preissteuerungskennzeichen (Feld MBEW-VPRSV), wenn es nicht in den Einstellungen zur Materialart hinterlegt ist. In diesem Fall wird die Fehlermeldung MG144 prozessiert.

Verlustfreie Bewertung

Ziel der verlustfreien Bewertung im Rahmen der Niederstwertermittlung ist die Bestimmung des Minimums von Verkaufspreis und (aktuellem) Bewertungspreis eines Materials. Dabei ist der Verkaufspreis nach eigenen Regeln zu berechnen, d. h. es gibt kein von SAP ausgeliefertes Standardverfahren. Die Verkaufspreisermittlung kann dynamisch zur Laufzeit der Transaktion MRN3 erfolgen. Aus Gründen wie Laufzeit, Nachvollziehbarkeit, Transparenz, Konsistenz … Weiterlesen

Wert- statt mengenproportionale Obligoverwaltung

Bei bestimmten (Beschaffungs-)Prozessen kann es zweckmäßig sein, mit einer Mengeneinheit zu arbeiten, die statt einer mengenproportionalen eine wertproportionale Obligoverwaltung impliziert. Hat man beispielsweise eine Bestellung über eine Dienstleistung (Menge = 1, Mengeneinheit = DL) mit einem Preis von 500.000 EUR angelegt, dann würde eine mit einer Menge von 1 DL erfasste Abschlags- bzw. Anzahlungsrechnung des … Weiterlesen

Variantenkonfiguration und Kalkulation

Bei der Analyse von Kalkulationen für konfigurierte Objekte ist zu beachten, dass die aktuelle Konfiguration, die im jeweiligen Objekt (Materialvariante oder Kundenauftragsposition) zu sehen ist, nicht immer mit der „auf der Datenbank stehenden“ Konfiguration übereinstimmt. Daher ist es bei unplausiblen Kalkulationsergebnissen angebracht, die abgespeicherte Konfiguration, auf der die Kalkulation basiert, zu verifizieren bzw. zu aktualisieren.